New PDF release: Theorien der Internationalen Beziehungen und ihre praktische

By Catrin Knußmann

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien, notice: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 6 + 2 on-line Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die Internationalen Beziehungen (IB) sind eine Teildisziplin der Politikwis-senschaft. Brock (2001: 211) beschreibt IB als „ein Lehr- und Forschungs-gebiet der Politikwissenschaft, das in enger Wechselwirkung mit Nachbar-disziplinen wie den Rechtswissenschaften, den Wirtschaftswissenschaften und der Sozialpsychologie steht.“
Die Disziplin beschäftigt sich eingehend mit dem Geflecht aus Politik, Kultur und Wirtschaft, aber auch beispielsweise mit ökologischen Problemen. Aufpassen sollte guy mit der Trennung von Internationalen Beziehungen als Wissenschaft und internationalen Beziehungen, die die außerwissenschaftlichen Geschehnisse in der Welt, additionally das Populärwissen, beschreiben.
Als eines der ersten und wichtigsten Werke, das sich grundlegend mit inter-nationalen Beziehungen beschäftigt, kann zweifellos Thukydides „Geschichte des Peleponnesischen Krieges“ gesehen werden. Bemerkenswert ist dabei, dass er dieses Werk bereits 431 vor Christus vor Ausbruch des Krieges begann. Das erste Auftreten der IB als wissenschaftliche Fachrichtung ist allerdings erst auf die Geschehnisse des Ersten Weltkrieges zurückzuführen. Die Schrecken des Krieges brachten unter anderem Machiavelli, Hobbes und Locke dazu, „systema-tisch über die Ursachen von Krieg“ (Woyke 1997: 607) zu forschen. Allerdings entwickelten die Forscher weit auseinanderdriftende Theorien.
Die nach der Teilung der Welt in Ost- und Westblock an die IB herangetra-genen Aufgabenstellungen waren derart komplex und vielschichtig, dass sie von den eindimensionalen Forschungen wie Thukydides sie angestellt hatte, nicht mehr gelöst werden konnten. Deshalb schlossen sich die Disziplinen Politische Philosophie, Völkerrecht und Diplomatiegeschichte zu den IB zusammen.
Diese Hausarbeit erläutert anfangs die zentralen Theorien der IB. Danach werden mit Hilfe der Theorien zum einen Erklärungsversuche für den Ost-West-, zum anderen für den Kaschmir-Konflikt gegeben. Im Fazit wird die Bedeutsamkeit der verschiedenen Theorien herausgearbeitet.

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Download PDF by Johannes D. Schütte: Armut wird „sozial vererbt“: Status Quo und Reformbedarf der

By Johannes D. Schütte

In Deutschland setzt sich die soziale Exklusion über Generationen hinweg fortress, dies gilt gerade auch im Bildungs- und Gesundheitsbereich. Da dieser Prozess nicht auf die genetischen Anlagen rückführbar ist, muss davon ausgegangen werden, dass der sozioökonomische prestige in der Bundesrepublik „sozial vererbt“ wird. Über die Zusammenführung der theoretischen Ansätze von Pierre F. Bourdieu und Hartmut Esser wird es nicht nur möglich, den Dualismus zwischen Autonomie und Heteronomie zu überwinden, sondern auch die wirkenden Selektionsmechanismen zu beschreiben. Aus dieser examine ergeben sich neue Perspektiven für eine Habitusmodifikation und damit ebenfalls Ansatzpunkte für die Förderung besonders benachteiligter Personen (active inclusion). Dass ein gesellschaftlicher Aufstieg in Deutschland nicht für alle gleichermaßen möglich ist, obwohl eine vergleichsweise große Summe in das deutsche Wohlfahrtssystem investiert wird, ist nach den Befunden dieser Untersuchung in erster Linie darin begründet, dass das Fördersystem insgesamt weniger auf soziale Inklusion als auf die Konservierung des gesellschaftlichen establishment ausgerichtet ist.

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Get Der Kampf um Land in Guatemala am Beispiel des "Comité de PDF

By Susanne Held

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - sector: Mittel- und Südamerika, notice: 1,7, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Interkulturelle Europa- und Amerikastudien), Veranstaltung: web und soziale Bewegung in Lateinamerika, Sprache: Deutsch, summary: “Que no quede campesino sin tierra, ni tierra sin trabajar.” Dieser Satz, der am 29. Juni 2006 auf der Homepage des Comité de Unidad Campesina (CUC) im Rahmen eines Aufrufs zur Finca- Besetzung veröffentlicht wurde, zeigt, wie brisant der Kampf um die Landverteilung in Guatemala auch heute noch ist.
Die Bauern- und Landlosenorganisation CUC existiert inzwischen seit 29 Jahren und kämpft seit ihrem Bestehen für eine gerechtere Landverteilung, für angemessenen Lohn, bessere Arbeitsbedingungen, sowie gegen die Diskriminierung der Indígenas. Auch wenn inzwischen einige ihrer Ziele erreicht wurden, herrschen in Guatemala noch immer Rassendiskriminierung und severe Gegensätze zwischen Arm und Reich. 70% des kultivierbaren Landes befinden sich im Besitz von nur 2% der Bevölkerung. Weiterhin werden Campesinos, die für die Rückgabe ihres Landes kämpfen, bedroht und ermordet. In den Problemen um die Landverteilung liegt der Ursprung der Gewalt, die das Land seit Jahrhunderten prägt (vgl. Menchú 1993: 136). Der Besitz von Land ist nicht nur wichtig für die Sicherung des Lebensunterhalts, sondern auch um die eigene Identität und Kultur zu wahren (Althoff 2005: 159).
In meiner Arbeit werde ich den Kampf um Land in Guatemala behandeln. Dazu wähle ich das Beispiel des Comité de Unidad Campesina („Komitee für bäuerliche Einheit“, vgl. Informationsstelle Guatemala 1997) aus, da diese Bewegung in Guatemala zur Thematik eine besondere Bedeutung hat.
Im ersten Abschnitt werde ich zunächst auf den Hintergrund des Kampfes um Land in Guatemala eingehen. Dann komme ich zur Entstehung des Comité de Unidad Campesina als wichtigem Beispiel. Als nächstes werde ich entsprechend der Entwicklung des Kampfes um Land auf die Repression durch die Militärdiktatur eingehen. Anschließend werden die Ziele und Vorgehensweise der service provider erläutert. Im folgenden Abschnitt komme ich zur aktuellen state of affairs des Kampfes um Land in Guatemala und der heutige Rolle des CUC. Dann werden die dennoch nach und nach errungenen Erfolge dargestellt und abschließend ein Fazit gezogen.

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Download e-book for kindle: Massenmedien und journalistische Kultur - Systemvergleich by Michael Schulte

By Michael Schulte

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Deutsche Außenpolitik, einseitig bedruckt, be aware: 2,0, Technische Universität Dortmund (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Seminar Vereinigung von BRD/DDR und gesamtdeutsche Außenpolitik., Sprache: Deutsch, summary: Dieser textual content hebt rechtliche, funktionale und kulturelle Unterschiede des Journalismus in BRD und ehemaliger DDR hervor. DDR und Medien ein schwieriges Kapitel deutsch-deutscher Beziehungen. 1 Knapp fünf Monate vor dem Fall der Berliner Mauer diskutierten Wissenschaftler, Politiker und Journalisten in Westdeutschland während eines Podiumsgesprächs anlässlich der Verleihung der Theodor-Wolff-Preise über die medienpolitischen Zustände in der Deutschen Demokratischen Republik. Brandaktuelles Thema zu diesem Zeitpunkt: Das Massaker auf dem Tiananmenplatz am four. Juni 1989 in China, geschehen zwei Tage vor Beginn der Diskussionsrunde. Aus Angst vor Unruhen im eigenen Land schwiegen sich die DDR-Medien über die Hintergründe des Aufstands in Peking nahezu aus und stellten dessen militärische Niederschlagung in einem zwielichtigen Zusammenhang dar. Die DDR steckte in einem problem, denn die unter Staatsaufsicht stehenden Medien des deutschen Teilstaates bewegen sich in einer anderen Wirklichkeit oder eher Unwirklichkeit , so Claus Detjen, damals Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, als sie verkündeten, die Bevölkerung der DDR habe Verständnis für die Abrechnung des Pekinger Regimes mit den Konterrevolutionären`, dann fragte guy sich einmal mehr, von wem eigentlich die Rede struggle. 2[...] Freie Meinungsäußerung und Medienfreiheit sind abhängig vom Spielraum, den ihr Verfassung und Politik zubilligen. Welchen politischen Rahmenbedingungen warfare das Mediensystem beider Staaten ausgesetzt? Wo lagen die strukturellen Differenzen der Massenmedien? used to be kennzeichnete journalistisches Arbeiten in West und Ost? Das sind die zentralen Fragen, die in dieser Arbeit behandelt werden. [...]--1 DETJEN, Claus: Vorwort. In: Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (Hrsg.): DDR und Medien. Probleme mit Glasnost und Perestroika. Bonn-Bad Godesberg, 1989, S.3.2 Ebd., S. 3.

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War Peru unter Fujimori ein autoritäres Regime? (German - download pdf or read online

By Zaya Davaadorj

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - quarter: Mittel- und Südamerika, word: 2,0, Universität Potsdam (Institut für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ), Veranstaltung: Autoritäre Regime im 21. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, summary: 1.Einleitung ... 3
2.Demokratie als Polyarchie-Konzept ... 4
2.1.Dimension der vertikalen Legitimation ... 5
2.2.Dimension des Rechtstaates ... 8
2.2.1.Gewaltenteilung ... 8
2.2.2.Menschenrechte ... 9
3.Autoritäres Regime ... 11
3.1.Elemente von autoritären routine ... 13
3.1.1.begrenzter Pluralismus ... 13
3.1.2.Mentalitäten ... 15
3.1.3.begrenzte Mobilisierung ... 16
4.Schluss ... 16
5.Literatur ... 17

1. Einleitung

1990 gewann der japanischstämmige Fujimori als krasser Außenseiter und politischer Neuling völlig überraschend die Wahl gegen seinen Konkurrenten, den weltbekannten Schriftsteller Mario Vargas Llosa, und wurde zum peruanischen Präsidenten ernannt. Seinen Wahlsieg erlangte er auf Grund seiner ethnischen Herkunft aus einer Minderheit, die ihn sehr viel Sympathie und Vertrauen von den ärmeren Schichten der Peruaner, den Indios und den Campesinos entgegengebracht wurde. Mit dieser Wahl bekundete die Bevölkerung ihren Unmut gegenüber den Vertretern der traditionellen Parteiendemokratie, die das Land, in individual von Alan García, in den 80er Jahren in einer großen Krise stürzte(Crabtree 2005). Einer der Krisen, die Peru zu Fujimoris Amtantritt ausgesetzt struggle, warfare eine wirtschaftliche. Bedingt „durch wirtschaftlichen Mißmanagement [hatte es in Peru] zu einer Hyperinflation mit speedy 7000%- Inflation und zu einer starken Rezession geführt“ (Crabtree 2005: S. 57). Verschlimmert wurde die Lage durch ein Bürgerkrieg, in der die maoistischen Rebellen vom Leuchtenden Pfad (Sendero Luminoso) und die "Revolutionären Bewegung Tupac Amaru (MRTA)", quickly die Oberhand zu gewinnen schienen.
Fujimori übernahm die neoliberale Wirtschaftspolitik seines Wahlgegners Llosa, privatisierte einen Großteil des öffentlichen Sektors und öffnete das Land für ausländische Investoren. Diese Maßnahmen ermöglichten ihn trotz Nebeneffekten (sinkende Reallöhne, steigende Arbeitslosigkeit, wachsende Armut), die Hyperinflation zu kontrollieren und die Wirtschaft zu sanieren(Steinhauf 2000 [Nr. 4]: S. 29). Auch im Kampf gegen die Rebellen verzeichnete er große Erfolge. Binnen zwei Jahren konnte er diese bezwingen und am Ende den Sendero-Führer Abimal Guzman gefangen nehmen.
Diese Erfolgsgeschichte wird von der deutschen Politologin Annegret Mähler aber als ein „Rückfall“ in den Autoritarismus und Fujimoris Regierungsstil als autokratisch genannt.
Auch in einem Interview mit dem „Welt am Sonntag“ behauptete der amerikanische Politologe Fukuyama im Jahre 2001, dass ...

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Hamburg - Mut zur Vision!: 2. überarbeitete Auflage (German by Michael Neumann PDF

By Michael Neumann

"Wachsende Stadt" - "Kreative Stadt" - "Menschliche Metropole" - Welchem Leitbild soll Hamburgs Entwicklung folgen? Gar "Wachsen mit Weitsicht"? Welche Vorschläge haben Parteien, Kirchen, gesellschaftliche Gruppen und Gewerkschaften? In dieser Aufsatzsammlung nehmen Hamburger Akteure konkret Stellung.

Mit Beiträgen u.a. von Helmut Schmidt, Christa Goetsch, Prof. Dr. Michael Naumann, Dr. Ulrike Murmann, Dr. Wolfgang Peiner, Carola Veit, Prof. Dr. Jörg Debatin, Werner Marnette, Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Prof. Dr. Christian Bernzen.

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New PDF release: Jahrbuch für deutsche und osteuropäische Volkskunde (German

By Elisabeth Fendl, Tilman Kasten, Werner Mezger, Michael Prosser-Schell, Hans-Werner Retterath Susanne Clauß,S. Clauß,E. Fendl,T. Kasten,W. Mezger,M. Prosser-Schell,H.-W. Retterath

Aufsätze

Anja Wilde / Wilfried Heller, Zu Hause im ehemaligen Sudetenland – Vorstellungen und Kenntnisse der heutigen Bevölkerung über die Geschichte ihres Siedlungsraumes. Die Bezirke Sokolov / Falkenau und Tachov / Tachau als Beispiele

Hans-Werner Retterath, Arbeitsmigration, Bürgerkrieg und EU-Mitgliedschaft. Baden-württembergisch-kroatische Kommunalpartnerschaften im Wandel.

Henrike Hampe, Die Mutter unterwegs. Zwangsmigration von Frauen in der Rückschau ihrer Kinder

Anna Flack, Tee, Toast, Tiramisu. Identität und Akkulturation im Spiegel der Ernährungspraxis einer jungen Russlanddeutschen

Vasile Ciobanu, „Bist Du Rumäne oder Deutscher?“ – Das Verhältnis der Dobrudschadeutschen zum rumänischem Staat und zur rumänischem Bevölkerung in der Zeit des Ersten Weltkrieges

Gundula Gahlen, Die Dobrudschadeutschen in der Sicht deutscher Kriegsteilnehmer 1916–1918

Thomas Schares, Deutschsprachige Publizistik im besetzten Rumänien 1916–1918 – Beispiele und Tendenzen

Berichte

„Kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Diversität der deutschen ,Diaspora‘-Gebiete des östlichen und mittleren Europas“, Tagung des Lehrstuhls für Volkskunde, der Forschungsgruppe für Ethnographie / Volkskunde der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (beide Universität Debrecen) und des Instituts für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (Freiburg), Universität Debrecen, 03.–06. Oktober 2013 (Melinda Marinka)

Conditio humana – eine tschechische Bürgerorganisation, deren Grundlage die Idee der universellen Menschlichkeit ist (Sandra Kreisslová)

Košice / Kaschau – ein Essay der ehemaligen Stadtschreiberin über die „heimliche“ Kulturhauptstadt 2013 (Kristina Forbat)

Die Osteuropabestände im Niedersächsischen Institut für Sportgeschichte e.V. (NISH) in Hannover (Bernd Wedemeyer-Kolwe)

Über kleine Geschichten gelangt guy zur großen Geschichte … Zum gesellschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen Kontext der Krippenforschung Alfred Karaseks (Hana Dvořáková)

Möglichkeiten volkskundlicher Forschungen zu den Dobrudschadeutschen im Ersten Weltkrieg in den Nachlässen „Otto Klett / Johannes Niermann“ (Clauß)

Buchbesprechungen

Der Sankt-Johanner Kodex. Andony Johannes Lang 1808–1813 A.Z. Abschrift und Korrektur der Originalhandschrift von Karl Manherz. Mitarb.: János Szabó. (2 Bde.: Faksimile sowie Textband mit Kommentar), Budapest 2011. (Michael Prosser-Schell)

Katrin Lehnert / Lutz Vogel (Hg.), Transregionale Perspektiven. Kleinräumige Mobilität und Grenzwahrnehmung im 19. Jahrhundert, Dresden 2011. (Jana Nosková)

Andrew Demshuk, The misplaced German East. pressured Migration and the Politics of reminiscence 1945–1970, Cambridge u. a: Cambridge collage Press 2012 (Hans-Werner Retterath)

Ilona L. Juhász, A harmincnégyes kőnél… Haláljelek és halálhelyjelek az utak mentén [Todeszeichen/ Sterbedenkmäler am Straßenrand nach schweren Verkehrsunfällen], Komárom 2013. (Michael Prosser-Schell)

Jan Lakosil / Tomáš Svoboda, Sudety 1938: pohledem důstojníků německé armády [Die Sudeten 1938: aus der Perspektive der Offiziere der deutschen Armee], Praha 2013. (Kateřina Kovačková)

Jana Nosková / Jana Čermáková (Hg.), „Měla jsem moc krásné dětství“. Vzpomínky německých obyvatel Brna na dětství a mládí ve 20.–40. letech 20. století / „Ich hatte eine sehr schöne Kindheit.“ Erinnerungen

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Der Begriff der bürgerlichen Gesellschaft als - download pdf or read online

By Christoph Bumb

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Gemeinschaftskunde / Sozialkunde, observe: 1,0, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, summary: Das Ziel dieser Hausarbeit ist die vorwiegend begriffsgeschichtliche Untersuchung der sog. „bürgerlichen Gesellschaft“ im gesamthistorischen Kontext der Entstehung der sog. „Europäischen Moderne“. Es soll dabei allgemein aufgezeigt werden, dass sich der Begriff der bürgerlichen Gesellschaft im Zuge der Entstehung dieser Moderne zum politisch-sozialen Grundbegriff entwickelt hat. Zudem soll hinterfragt werden, inwiefern der Begriff sowohl als „Faktor“ als auch als „Indikator geschichtlicher Bewegung“ im epochalen Wandlungsprozess zur Europäischen Moderne angesehen werden kann.1 Somit geht es nicht nur um den Wandel des Begriffs der bürgerlichen Gesellschaft an sich, sondern insbesondere um die politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Veränderungen, die sich darin erkennen lassen. Die bürgerliche Gesellschaft wird additionally gewissermaßen als historisch-semantische analytische Kategorie aufgefasst, anhand deren gezielter Anwen-dung sich der Übergang vom „Ancien Régime“ zur Europäischen Moderne beispielhaft und in besonders anschaulicher Weise darstellen lässt.
n diesem Sinne ordnet sich der methodische Ansatz dieser Arbeit allgemein in die Forschungsarbeiten der deutschsprachigen Begriffsgeschichte, und dabei freilich insbesondere in das Forschungskonzept des monumentalen Werkes „Geschichtliche Grundbegriffe“, ein.2 Das Erkenntnisinteresse der Hausarbeit lehnt sich folglich bis zu einem gewissen Grad an die leitende Fragestellung der wissenschaftlichen Analysen geschichtlicher Grundbegriffe, nämlich vor allem die Untersuchung der „Auflösung der alten“ und der „Entstehung der modernen Welt“ in der „Geschichte ihrer begrifflichen Erfassung“, an. Am konkreten Beispiel des Begriffs der bürgerlichen Gesellschaft soll der u.a. von Koselleck konstatierte „tiefgreifende Bedeutungswandel klassischer topoi“ untersucht und letztlich auch die berühmte Grundthese von der „Sattelzeit“ kritisch beleuchtet werden.3 Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen dabei die unterschiedlichen Ursprünge und Inter-pretationsweisen des Begriffs der bürgerlichen Gesellschaft, seine etymologische Herkunft, seine bis in die griechische Antike zurückreichenden theoretischen Traditionen sowie seine im Laufe des „langen“ 19. Jahrhunderts erlangte Stellung als Grundbegriff der politisch-sozialen Sprache.

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Download PDF by Christoph Staufenbiel: Die Entwicklung des Islams - Nach den Prognosen von Hamed

By Christoph Staufenbiel

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien, observe: 1,0, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Modularbeit mit dem Titel: Die Entwicklung des Islams Nach den Prognosen von Hamed Abdel-Samad und Samuel P. Huntington setzt sich mit den unterschiedlichen Zukunftsprognosen hinsichtlich der Entwicklung der islamischen Welt und den daraus resultierenden Folgen auseinander und setzt diese unterschiedlichen Entwicklungen zu der westlichen Welt in Beziehung. Angesichts der aktuellen Ereignisse in Ägypten und Libyen ist die Thematik hoch aktuell und den jüngsten Ereignissen zu urteilen sehr brisant. , summary: 1 EinleitungDie Modularbeit mit dem Titel: Die Entwicklung des Islams Nach den Prognosen von Hamed Abdel-Samad und Samuel P. Huntington setzt sich mit den unterschiedlichen Zukunftsprognosen hinsichtlich der Entwicklung der islamischen Welt und den daraus resultierenden Folgen auseinander und setzt diese unterschiedlichen Entwicklungen zu der westlichen Welt in Beziehung. Angesichts der aktuellen Ereignisse in Ägypten und Libyen ist die Thematik hoch aktuell und den jüngsten Ereignissen zu urteilen sehr brisant. Das Ziel dieser Modularbeit ist es daher, zwei unterschiedliche Positionen aufzuzeigen, um auf der einen Seite die Komplexität des Themas zu verdeutlichen und auf der anderen Seite der Komplexität Systematik zu verschaffen, um dem Leser die Möglichkeit zu geben, das Thema aus einer objektiven Perspektive zu beleuchten. Die Prognosen von Hamed Abdel-Samad und Samuel P. Huntington zeigen unterschiedliche Tendenzen der Entwicklung und werden bewusst nicht miteinander verglichen, da dem Leser die probability ermöglicht werden soll eigene Fragestellungen zu formulieren, um diese als Impulse weiterzuentwickeln. Daher strukturiert sich die Modularbeit in zwei große Hauptteile, wobei im ersten Teil zuerst die Prognose von Hamed Abdel-Samad und im zweiten Teil die Prognose von Samuel P. Huntington vorgestellt wird. Anschließend folgt ein zusammenfassendes Fazit mit weiterführenden Überlegungen zu dem Thema und dem Versuch eines Zukunftsausblicks hinsichtlich der aktuellen Ereignisse in der westlichen Welt vor dem Hintergrund der beiden Prognosen. Zu der Wahl der Literatur ist zu sagen, dass der Verfasser sich überwiegend auf die Literatur von Hamed Abdel-Samad und Samuel P. Huntington gestützt hat sowie Internetquellen benutzt hat und weiterführende Literatur. Zuletzt möchte der Verfasser anmerken, dass sie es als einen wichtigen Punkt erachtet einen biographischen Abriss von Hamed Abdel-Samad und Samuel P. Huntington in die Modularbeit einfließen zu lassen, um deren Positionen anhand des persönlichen Hintergrunds zu begründen. Der Zweck ist es deren Positionen für den Leser greifbarer zu machen und eine besseres Verständnis dafür zu bekommen, warum die Autoren diese Positionen einnehmen..........

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Jan Schedler,Alexander Häusler's Autonome Nationalisten: Neonazismus in Bewegung (Edition PDF

By Jan Schedler,Alexander Häusler

Schwarz vermummte Jugendliche hinter bunten Transparenten, Slogans wie „Smash Capitalism!“ oder „Fight the system!“: Mit den ,Autonomen Nationalisten’ (AN) ist eine neue new release von Neonazis in Erscheinung getreten, die derem bisherigen Klischeebild komplett widerspricht. Stilistisch angelehnt an jugendkulturelle Ausdrucksformen der Linken, sorgten diese ,neuen Nazis’ gleichermaßen für allgemeine inflammation wie für Sogwirkung in der extremen Rechten. Eine eingehende wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem Phänomen stand bislang aus. Erstmalig werden hier umfassend Herausbildung, Entwicklung und Wirkungsmächtigkeit der AN analysiert. Inszenierungspraxen, Selbstbild und Weltanschauung werden ebenso untersucht wie das Verhältnis zur NPD, aber auch die Lebenswelt der Akteure. Der unterschiedlichen state of affairs in den Bundesländern wird durch Beiträge zur regionalen Entwicklung Rechnung getragen, ergänzt um einen Blick auf die internationale Rezeption. Abgeschlossen wird der Sammelband durch sozial- und kulturhistorische Bezüge sowie eine theoretische Verortung unter Einbeziehung verschiedener Ansätze der sozialwissenschaftlichen Bewegungsforschung.

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